Für wen eignet sich Yoga?

Die gute Nachricht: Yoga eignet sich für jede und jeden. Jede und Jeder, der atmen kann, kann auch Yoga praktizieren!

Es gibt eine sehr große Bandbreite an verschiedenen Yoga-Arten. Suche dir deine Yoga-Art aus.
Je nachdem, auf welchem Fitnesslevel du bist oder welches Ziel du mit Yoga erreichen willst, eignen sich einige Yoga-Arten natürlich besser als andere. Grundsätzlich gibt es aber auch für Menschen mit Knie-, Hüft- oder anderen körperlichen Beschwerden immer die Möglichkeit, Yoga zu machen – zum Beispiel spezielle Rücken-Yoga.

Wie kann ich Yoga lernen?

Um Yoga zu lernen, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Zum einen kannst du ganz klassisch ins Fitness- oder Yogastudio gehen, um dort an einem Kurs teilzunehmen. Die zweite Variante wäre ein Einzeltraining bei einem Yogalehrer*in. Passende Coaches findet man ebenfalls schnell über die Webseiten vieler Yoga Studios. Wer lieber alleine zu Hause übt, kann sich mit diversen Apps, sowie Youtube Channels und Büchern die ersten Basics beibringen. Besser ist es allerdings zunächst mit Hilfe eines oder einer Yogalehrer*in zu beginnen, damit sich keine falschen Bewegungen einschleichen, die deinem Körper nicht gut tun.

Wie oft sollte ich Yoga machen?

Das Schöne an Yoga ist, dass du es im Prinzip jeden Tag und überall, wo du für deine Matte Platz hast, machen kannst. Für einige Menschen reicht es einmal die Woche einen Kurs in einem Yoga-Studio zu besuchen. Jede und jeder muss da das richtige Maß für sich finden. Wichtig ist dabei nur, ein gutes Mittelmaß für sich zu finden. Hierbei solltest du vor allem auf die Bedürfnisse deines Körpers hören und dich nach und nach vorantasten.

Welches Equipment brauche ich?

Spezielle Kleidung brauchst du für Yoga nicht. Die meisten Yoga-Fans tragen gerne Leggins und ein eng anliegendes Oberteil. Andere bevorzugen eher weit geschnittene Haremshosen oder lockere Tuniken.
Die einzige Voraussetzung sollte sein, dass die Kleidung genügend Spielraum für Bewegungen und weite Ausfallschritte bietet und auch bei Überkopfposen nicht stört. Zwickende BHs oder einschneidende Hosen lenken nur unnötig ab. Trage auf jeden Fall deine absolute Wohlfühlkleidung.

Was muss ich vor der ersten Stunde beachten?

Wer noch nie Yoga geübt hat, hat oft Hemmungen den ersten Schritt zu machen. Deshalb kommen hier ein paar Tipps, die den Einstieg in die Yoga-Praxis erleichtern. Beim Yoga geht es vor allem um Achtsamkeit mit sich selbst und dem eigenen Körper. Deshalb ist es wichtig, aufmerksam in diesem Moment zu sein und in der Yogastunde und bei sich anzukommen.
Das richtige Mindset ist hier entscheidend: Quetsche deine Yoga-Praxis nicht in den Terminkalender irgendwo dazwischen, wie ein paar Fitnessübungen. Plane ausreichend Zeit vorher und hinterher, um dich voll darauf einzulassen und die Praxis in Ruhe nachwirken lassen zu können. Setze dich still auf deine Matte, komm erst einmal an, leg dich ab oder dehne dich ein bisschen. So kann die Yoga-Einheit ohne Hektik beginnen.

Eine angenehme und schöne Art mit dem Yoga anzufangen, ist bei einem Yogaurlaub. Du hast den geografischen Abstand von zuhause und kannst dich voll darauf einlassen. Der Urlaub gibt dir die Zeit dich jeden Tag voll auf dein Yoga zu konzentrieren. Du spürst ob es dir Spaß macht und dir gut tut. Die Yogalehrerin erklärt die einzelnen Übungen und hilft dir die richtigen Positionen einzunehmen. Du kannst fragen, wenn du etwas nicht verstanden hast, damit die Yoga-Praxis nicht in Stress ausartet. Außerdem bist du in einer Runde Gleichgesinnter und kannst dich bei einem Spaziergang nach der Yoga-Praxis mit den anderen austauschen. So lernst du nicht nur Yoga zu praktizieren, sondern hast eine besonders entspannte und schöne Zeit für dich.

Yoga ist kein Wettkampf!

Ob allein oder im Kurs: Jede und jeder Yoga-Übende ist für sich da und bleibt gedanklich auf seiner Matte. Manchmal hilft es die Augen geschlossen zu halten um sich nicht ablenken zu lassen.
Auf keinen Fall solltest du die anderen beobachten oder dich vergleichen, denn so wandert die Aufmerksamkeit weg von dir selbst hin zu anderen. Und: jeder Mensch ist anders! Respektiere deinen Körper und mute ihm nur so viel zu, wie es eben an diesem Tag geht. Manchmal kannst du eine Übung besser, manchmal schlechter. Das ist bei jedem Menschen so und kein Grund, sich unbegabter zu fühlen.

Sei geduldig!

Wenn du mit Yoga beginnst, solltest du auf jeden Fall etwas Geduld mitbringen. Die meisten Übungen werden nicht beim ersten Mal perfekt klappen. Die Abläufe, Übungen und Mantren werden dir unbekannt sein: Da fällt es nicht immer leicht, sich vollends zu konzentrieren. Das wird sich aber definitiv ändern. Du wirst schnell merken, dass dein Körper beweglicher, wachsamer, wärmer und weicher wird, mit jeder Asana die du machst. Auch wenn das Meditieren am Anfang nicht so toll funktioniert, lass dich nicht frustrieren – das geht manchen auch nach Jahren noch so. Und: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Nimm dir Zeit!

Die 30 Minuten vor und nach der Yogastunde solltest du dir am besten freihalten. Damit kannst du dich mental auf die Stunde vorbereiten, die Alltagsgedanken schon ein bisschen ziehen lassen und dich auf die Übungen einstimmen. Nach der Stunde solltest du die Übungen nachwirken lassen und dir bewusst machen, was du deinem Körper gerade Gutes getan hast. Am besten geht das bei einer Tasse Tee oder einem kleinen Spaziergang an der frischen Luft.

Unser Newsletter